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Dankesbriefe

Momo

Hallo liebes Katzenhilfe-Team,
hallo Frau Maucolin,

nachdem wir für unseren 3,5 Jahre alten, großen und kräftigen Kater einen Spielkameraden suchten, haben wir bei Ihnen unseren Momo gesehen und sofort ins Herz geschlossen. Inzwischen ist nun einige Zeit verstrichen und wir haben uns gedacht, dass Sie sich sicher freuen, wenn wir Ihnen mal berichten, wie es Momo inzwischen ergangen ist.

Sam hat sich direkt über Momo gefreut, obwohl dieser doch ein Eindringling war und sich ständig an ihn drücken wollte. Sam war andere Katzen nicht gewohnt und völlig entsetzt, dass dieser Kater sich einfach mit Anlauf ankuscheln wollte. Aber schon einen Tag später haben sich die beiden arrangiert: Sam ließ sich das „Andrücken“ gefallen und Momo „drückte“ nicht mehr ganz so stürmisch. Von da an kann man von einer ganz großen Freundschaft der beiden sprechen. Sam kümmerte sich rührend um den Kleinen, putzte ihn ausgiebig und ließ Momo sogar aus seinem Napf fressen, obwohl es doch sein heißgeliebtes Thunfischfutter gab. Und Momo schaute sich alles ab, kopierte teilweise Sams Verhalten erstaunlich gut (und nicht nur die erlaubten Verhaltensweisen!) und die meiste Zeit des Tages waren die beiden nur noch im Doppelpack zu sehen. Da Momo jetzt schon ein großer Teenager ist, hat das Schmusen zwar abgenommen, die beiden fegen dafür aber noch wilder durch die Wohnung und sind ein Herz und eine Seele. Hin und wieder faucht Sam den kleinen Wildfang mal kräftig an aber schon wenige Minuten später ruft er wieder nach ihm.

Nur mit den Menschen hatte es Momo lange Zeit nicht so. Ich vermute, dass der kleine Kerl nur wenig Erfahrung mit Menschen bis dato gemacht hatte und diese wenigen nicht gut waren (Impfung…??). Es dauerte lange, bis Momo eines Tages seinen ganzen Mut zusammengenommen hat, sich platt auf den Boden legte und freiwillig streicheln ließ. Aber dann hat er schnell gemerkt, dass sich das soooo gut anfühlt. Seither kommt er jeden Morgen direkt nach dem Wecker-Klingeln in mein Bett gesprungen und lässt sich ausgiebig verwöhnen. Das darf dann auch ruhig etwas länger dauern! Auch tagsüber gibt es nun viele Momente in denen Momo sich gerne mal streicheln, hinter den Ohren kraulen oder das Fell bürsten lässt (obwohl er noch gar nicht haart). Wir hätten nie gedacht, dass so ein kleiner Kerl so laut schnurren kann!

Ich schicke Ihnen einige Fotos mit. Momo liebt auch ganz besonders unseren abgesicherten Balkon. Während Sam skeptisch ist, ob das Wetter nicht vielleicht zu warm, zu kalt, zu windig oder zu regnerisch ist, gibt es für Momo kein Halten, sobald die Balkontür aufgeht. Wir haben für ihn in einer flachen, größeren Schale etwas Rasen eingesät und dort liegt Momo sehr gerne. Es ist sehr spannend, die Vögel und die Nachbarn zu beobachten.

Ich hoffe, wir konnten Ihnen mit den Bildern eine kleine Freude machen und möchten uns nochmal ganz herzlich für die Vermittlung dieses lieben und wundervollen Katers bedanken.

Viele liebe Grüße