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Wir machen Tierschutz für Katzen
"Man muss das Gute tun, damit
es in der Welt sei"
Unter diesem Motto,
liebe Tierfreundinnen und - freunde,
wurde im Jahre 1964 der Frankfurter Katzenschutzverein e.V. von privaten Tierschützerinnen und Tierschützern mit dem Ziel gegründet, notleidenden Katzen zu helfen und insbesondere ein Tierschutzheim für solche Katzen zu errichten. Mit großer Energie und enormen Arbeitseinsatz gelang es tatsächlich, schon 1967 das neue Katzenheim einzuweihen und zwei Jahre später, 1969, den Vollbetrieb zu erreichen.
In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Katzenheim - je nach den finanziellen Möglichkeiten - immer wieder erweitert und heute bieten wir ein nicht alltägliches Tierheim für Katzen mit vielfältigen Gehegen und Unterkünften, mitten im Grünen gelegen, nach dem jeweils neuesten Tierschutzstandard geführt, in dem sich die Katzen sichtlich wohl fühlen, auch wenn es für die weitaus meisten erfreulicherweise nur eine Zwischenstation bis zur Vermittlung in gute Hände ist.
Glücklich sind wir, mit unserer "Mutter-mit-Kind-Station"
Mutterkatzen mit ihren Jungen ein eigenes Familienreich
bieten zu können: Mehrere grosse Holzhäuschen
mit Fenster, Heizung und Beleuchtung (wir nennen sie "Bungalows"),
umgeben von einem kleinen Freilauf, vollkommen gesichert
und untereinander (auch hygienisch) abgetrennt, bieten jeder
Katzenfamilie ein eigenes, ungestörtes und geräumiges
Domizil. Dort können die Mütter ihre Jungen stressfrei
aufziehen, ohne z.B. in eine Box eingesperrt sein zu müssen.
Im Jahr 2002 konnten wir die "Mutter-mit-Kind-Station" im Rahmen notwendiger Sanierungsarbeiten in eine Art "Wintergarten" umgestalten. Lichtdurchflutende Fenster- und Türen-Glaselemente als Begrenzung und ein neues Dach gewähren vollständigen Schutz gegen die Unbillen der Witterung. Die Freiläufe um die Holzhäuschen herum können nun zu jeder Jahreszeit genutzt werden. Dies kommt besonders den gegen Regen, Sturm und Kälte empfindlichen Nestlingen und Jungkatzen zugute. Die „Mutter-mit-Kind-Station“ wurde übrigens mit dem „Tierschutz-Preis 2004“ der Mechtold-Stiftung ausgezeichnet.
Dass ein solches Katzenheim, das in der Regel 140 bis 150 Katzen beherbergt, darunter in der entsprechenden Jahreszeit viele Babies und Jungkatzen, professionell geleitet und von festangestellten, geschulten Mitarbeiterinnen betreut werden muß, ist selbstverständlich - denn es geht ja um das Wohl von lebendigen Wesen. Unterstützt werden unsere Tierpflegerinnen durch die Tierärzte, die mindestens zweimal in der Woche im Katzenheim Visite machen und bei Bedarf jederzeit, auch am Wochende, ins Heim kommen.
Um eine solche Institution finanzieren zu können (die
Vorstandsmitglieder arbeiten natürlich ehrenamtlich
und auch die gesamte Verwaltung wird kostenfrei durchgeführt),
bedarf es verständlicherweise besonderer Anstrengungen.
Denn: Der Frankfurter Katzenschutzverein ist weder eine
staatliche Einrichtung noch erhält er kommunale Unterstützung;
wir verfügen über keine Steuergelder. Die Finanzierung
unserer Arbeit erfolgt ausschliesslich durch Mitgliedsbeiträge
und Spenden; wir sind also nur so stark,
wie wir unterstützt werden.
Wir wissen: Zunächst müssen wir Interessenten
von unserer soliden Arbeit überzeugen. Und dafür
haben wir gute Voraussetzungen. Denn jedermann kann sich
an Ort und Stelle in unserem Katzenheim von dem überzeugen,
was wir tun und leisten: vom guten körperlichen und
seelischen Zustand unserer Katzen, von der gepflegten Anlage,
vom Ambiente, von der freundlichen, persönlichen Beratung
- kurz: Von der "Kultur" unseres
Tierschutzvereins. Und, wer noch tiefer schaut, erkennt,
dass wir bei aller tief empfundenen Tierliebe auch strenge
betriebswirtschaftliche Grundsätze walten lassen, um
die eingesetzten Mittel optimal dem Zweck, also dem Tierschutz
im umfassenden Sinn, zuzuführen.
Selbstverständlich ist der Frankfurter Katzenschutzverein
seit seiner Gründung bis heute vom Finanzamt als
gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt; Mitgliedsbeiträge und Spenden sind steuerlich
absetzbar; Schenkungen und Erbschaften / Vermächtnisse
steuerbefreit.
Neben vielen anderen Tierschutzaufgaben bemühen wir
uns insbesondere um:
- aufgefundene, verletzte, besitzerlose oder aus den
verschiedensten Gründen abgegebene Katzen im Katzenheim
aufzunehmen, sie zu pflegen, zu versorgen und tierärztlich
zu behandeln, um sie dann zur rechten Zeit in gute Hände
zu vermitteln
- Reduzierung des Katzenelends durch Kastration wild lebender
Katzenpopulationen
- Beratung und Information "Rund um die Katze"
Gerade für den letzten Punkt, Beratung und Information,
nehmen wir uns viel Zeit. Und hier bevorzugen wir das persönliche
Gespräch in unserem
Katzenheim. Denn bei aller Würdigung der modernen Medien:
In unserer Zeit, der Zeit der Anonymität, des "kalten"
Zeitgeistes, kann und soll der direkte Kontakt zwischen
Ratsuchenden und Berater im Tierheim, dort wo die Tiere
leben, bevorzugt genutzt werden. Nicht durch einen allgemeinen
Standardtext, unpersönlich irgendwo eingestellt, sondern
durch ein Fachgespräch, genau auf Ihr Problem zugeschnitten,
möchten wir Sie beraten.
Daher freuen wir uns über jeden Besuch bei uns im Katzenheim.
Wie alle Tierschutzorganisationen (nebenbei: mit vielen,
gerade in unserem Raum, arbeiten wir eng und freundschaftlich
zusammen) suchen wir, um Kosten zu sparen, Tierfreundinnen
und Tierfreunde, die nachhaltig ehrenamtlich helfen möchten.
Wollten Sie nicht schon immer im Tierschutz aktiv werden und einen Teil Ihrer Freizeit opfern?
Dann sprechen Sie uns doch einfach unverbindlich an. Denn,
da Tierschutz leider immer noch Privatsache ist, sucht der
Frankfurter Katzenschuzverein nette Leute, die auf verschiedene
Art und Weise helfen.
Je nach Begabung und Lust bieten sich die Bereiche an:
- Verwaltung / Büro
- handwerkliche Arbeiten im Katzenheim
- Pflege unserer großflächigen Grünanlage
mit Blumen
- Unterstützung bei Kastrationsaktionen
- und vieles mehr
Wenn Sie Interesse haben, dann nehmen Sie Kontakt mit uns
auf. Wir vereinbaren dann mit Ihnen einen unverbindlichen
Termin.
Darüber würden wir uns sehr freuen. Denn wir sind
weder eine Behörde, noch ein staatliches Amt: Wir sind
Privatpersonen, Tierfreunde wie Sie, die ihre Freizeit und
jahrzehntelange Erfahrung mit Katzen einbringen. Der
Frankfurter Katzenschutzverein ist nur so stark, wie ihn
seine Mitglieder und Gönner durch Unterstützung
machen.
Und: Warum tun wir dies eigentlich alles?
"Wir" damit sind alle unsere Kolleginnen und Kollegen
im Tierschutz gemeint; in Frankfurt, in Hessen, in Deutschland,
weltweit.
Nun, unser Motiv ist einfach:
Das, was uns antreibt zu helfen, ist das Mitleid mit anderen Geschöpfen unserer Erde, denen es schlechter geht als uns selber. Es ist das Mitleid, das der Philosoph Arthur Schopenhauer, der ja auch (bis zu seinem Tode im Jahr 1860) in Frankfurt lebte, in seinen Werken so einfühlsam darstellte. Dabei empfinden wir für alle Wesen Mitleid, egal, ob Kinder, Kranke, schwache und alte Personen oder Tiere. Viele unserer Mitglieder und Förderer sind auch auf anderen Gebieten sozial tätig, so z.B. im Bereich der Behindertenbetreuung, der Altenpflege und im Umweltschutz.
"Man kann nicht allen helfen", sagten der Faule
und der Geizige, und sie halfen niemandem.
Nun, das werden wir niemals sagen und wünschen, mit
hoffentlich auch Ihrer Hilfe, noch mehr für notleidende
Katzen tun zu können.
Was Sie noch wissen sollten: Der Frankfurter Katzenschutzverein
ist Mitglied im Deutschen Tierschutzbundes e.V.
Unser Vorstand:
Vorsitzender: Jürgen Speckmann
Stellv. Vorsitzende: Irene Kahl
Schatzmeisterin: Angelika Speckmann
Schriftführer: Hans Jürgen Seitz
Beisitzer/innen: Dr. Sabina Ruhe, Hannelore Sellin,
Bärbel Wegener
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