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30.03.2017
Oskar

oskar Perserkatzen frankfurt

der „kleine Liebling“, im wahrsten Sinne des Wortes, war einer der 41 Perser-Katzen (wir übernahmen 20 dieser Tiere) die am 1. Dezember 2015 aufgrund einer Beschlagnahmung vom Veterinäramt Wiesbaden bei uns unterkamen. Wir berichteten bereits Mitte 2016 über diesen spektakulären Fall (ging auch durch die Zeitungen und das Fernsehen), zumal gleichzeitig auch 248 Kaninchen aus der besagten Wohnung geholt wurden.

Alle Tiere wurden bei uns sofort versorgt, gepflegt und tierärztlich betreut. Erst drei Wochen später wurden sie von den Behörden freigegeben, so daß wir dann mit den ersten Schutzimpfungen und Chip-Setzungen beginnen konnten. Nach und nach wurden sie auch (sofern sie das entsprechende Alter hatten) kastriert. Leider schleppten sie eine Pilzinfektion ein, die bekanntlich sehr hartnäckig ist und so dauerte es, bis an die Vermittlung gedacht werden konnte, zumal wir vorsorglich auch unser Tierheim deswegen für einige Zeit geschlossen hatten.

Wir freuten uns über ihr Wesen, das als selbstbewußt, ruhig, bedächtig und in keiner Weise aufdringlich zu beschreiben ist. Perser sind eigentlich die idealen Wohnungskatzen, aber nicht unbedingt die großen Schmuser. Was man auf jeden Fall wissen sollte, sie sind pflegeintensiv, da sie mit ihrem langen, dichten Fell auf den Menschen angewiesen sind. Wenn man sie nicht kämmt und bürstet (was täglich erfolgen sollte) verfilzen sie und müssen dann vom Tierarzt geschoren werden.

Perserkatzen stammen ursprünglich aus Vorderasien und gehören nach wie vor zu den bekanntesten und beliebtesten Rassekatzen und haben die meisten Farbvariationen. Problematisch ist bei ihnen eine allzu kleine Nase mit starkem Knick, die oftmals mit Atemproblemen einhergeht. Auch ihre großen Augen sind sehr empfindlich, wenn sie auch dadurch besonders schön aussehen.

Jeder, der zu uns kam, bestaunte diese Schönheiten und so konnten wir die meisten davon auch – nachdem der Pilz besiegt war – vermitteln, denn der unschöne Start in ihr junges Leben hatte keine nennenswerten Spuren hinterlassen. Nur zwei blieben länger bei uns, ein Mädchen (die Schwester von Oskar) und Oskar selbst, den wir eigentlich hier behalten wollten, weil er einfach nicht wuchs und seine Schwester sollte natürlich mit in ein evtl. neues Zuhause. Wir warteten und warteten auch mit der Kastration bei ihm, weil wir Angst hatten, er übersteht sie nicht. Aber es mußte ja sein und er hat auch dies gut weggesteckt, aber er blieb klein und mickrig, ein Kümmerling eben. Er war der Liebling all unser Streicheldamen und fühlte sich sichtlich wohl bei uns. Und doch machten wir eine Ausnahme, als eine ehemalige Angestellte zu uns kam und sich in die Beiden verliebte und zu ihren schon vorhandenen zwei Katzen (auch eine von uns) mitnahm. Dort erwartete die Beiden ein liebevolles, katzengerechtes Zuhause und eine Dosenöffnerin, die den Umgang mit Katzen kennt und sie über alles liebt.

Leider waren dem kleinen Oskar nur noch 4 Monate vergönnt. Er mußte ganz plötzlich eingeschläfert werden, da er voll verkrebst war und die Ärzte führen dies auf die „Inzucht“ zurück und wir alle sind schockiert und traurig.

 
     
 
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