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02.01.2012
Depression und Katzen

Die Depression gehört zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland, an der mehr Frauen als Männer erkranken. Bis heute weiß man nicht genau, warum eine Depression wirklich entsteht. Es wird angenommen, dass viele verschiedene Faktoren bei der Entstehung der Krankheit beteiligt sind. So können Störungen in der Kindheit, traumatische oder biologische Faktoren, eine erbliche Veranlagung, körperliche Erkrankungen oder ein geänderter Hormonhaushalt mitverantwortlich sein. Letzteres deutet darauf hin, dass Frauen nach der Geburt oder in den Wechseljahren häufiger an einer Depression erkranken. Übrigens gibt es schon aus der Antike Berichte über Depressionen. Es gab also schon zu allen Zeiten depressive Menschen, nicht nur in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit.

Aber was hat nun eine Depression mit Katzen zu tun?
Hier ist unsere Geschichte:
Ende 2002 haben wir eine bildhübsche Langhaarkatze an eine berufstätige Dame vermittelt, die für ihre Erstkatze Gesellschaft suchte. Wenn jemand voll berufstätig ist, sollte er niemals eine Einzelkatze halten, denn diese langweilen sich und der Tag kann dann auch für Katzen ohne Artgenossen ganz schön lang werden und sie warten dann nur auf ihren Menschen, bis er endlich wieder heimkommt – ein langweiliges, einsames Leben! Mitte 2007 holte die Tierliebhaberin sich wieder einen Kater von uns, da ihre Erstkatze inzwischen verstorben war und jedes Mal verstanden sich die beiden Katzen prächtig, sie schmusten und spielten zusammen und waren auch ihrem Frauchen gegenüber sehr aufgeschlossen. Frauchen aber kümmert sich auch rührend um die Beiden und da sie von klein auf mit Katzen zusammen war, wusste sie auch, was Katzen wollen.

Ende 2011 besuchte uns die Besitzerin dieser Katzen und brachte uns nochmals Bilder mit (von einem Besuch bei ihr, kurz nach der ersten Vermittlung, wussten wir, wie gut es dort die Katzen haben). Wir freuten uns darüber, wie prächtig sich beide Katzen entwickelt hatten und auch die Dame strahlte, als sie von "ihren Katzen" sprach. Unter anderem sagte sie uns, wissen sie überhaupt, dass die Katzen – im besonderen der jüngere – mir das Leben gerettet haben. Das Leben gerettet, wie sollte das gehen? Ja, sie haben mich aus meiner Depression, in die ich durch eine Krise geraten war, wieder herausgeholt. Sie waren immer bei mir, schliefen bei mir im Bett und spürten es förmlich, dass es mir schlecht ging. Ihre Anwesenheit und Zärtlichkeit ließen mich diese schwere Zeit überwinden und sie brauchten mich ja auch und ich durfte sie nicht im Stich lassen. So kamen nach und nach wieder meine alten Kräfte zurück und ich bin heute wieder "die Alte".

Dass Katzen einen sog. "siebten Sinn" haben, ist ja bekannt. Sie spüren manches im voraus, was uns Menschen noch verborgen bleibt und stellen sich darauf ein und wir können uns gut vorstellen, dass dies auch in diesem Fall so war. Aber alles konnte nur funktionieren, weil Katzen und Mensch schon lange zusammenlebten und eine "Einheit" waren.

 
     
 
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