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09.11.2011
Gestrandet?

Manchmal haben die Tiere einfach Glück und landen bei uns und wir fragen uns des öfteren, was wäre, wenn es keine Tierheime gäbe. Leider können wir nicht immer aufnehmen, da auch unsere Kapazität begrenzt ist und die Katzen alle gut versorgt sein wollen. Nicht nur ans leibliche Wohl muß gedacht werden, sondern auch medizinisch wollen alle betreut sein und auch an Streicheleinheiten darf es nicht mangeln. Sind die Tiere nicht geimpft – was in den meisten Fällen der Fall ist – dann ist auch die Zeitspanne, bis sie in die Vermittlung gehen, länger und sie blockieren dementsprechend lang die Aufnahmeplätze.

Interessant ist es immer, wie Tiere zu uns kommen, sehen wir mal von den üblichen Abgaben ab (wegen Trennung, Schwangerschaft, Allergie, Umzug, finanzielle Sorgen, aus Zeitgründen), die natürlich immer im Vorfeld mit uns abgesprochen sein müssen.

So wurde uns z.B. Anfang Juni ein kleines Kätzchen gebracht, das mutterlos an einer Bushaltestelle aufgefunden wurde. Es war gerade mal 3 Wochen alt und wir nannten es Mini. Da wir zur selben Zeit keine entsprechende Mutterkatze hatten, der wir das Kleine "unterjubeln" konnten, musste es die Tierheimleiterin als Flaschenkind großziehen. Es gedieh prächtig und bekam kurz darauf noch "Stiefgeschwister", die aus einem privaten Wurf stammten, wo die Mutterkatze ungewollt trächtig wurde (die Besitzer hatten nicht einkalkuliert, dass weibliche Katzen schon mit 6 Monaten!!! gedeckt werden können) und waren mit der ganzen Katzenschar überfordert.

Kurz darauf beobachtete unsere Tierheimleiterin vor allem in den frühen Morgenstunden, dass eine getigerte Katze sich auf unserem Grundstück aufhielt, die nicht hergehörte und auch immer wieder verschwand. Sie wurde kurzerhand mit Fressen versorgt und tauchte dann auch regelmäßig auf, so dass wir sie einfangen konnten. Was mag sie erlebt haben? Wo stammt sie her? Wir wissen nichts über sie und sie lebt nun, da sie nicht sehr menschenbezogen ist, glücklich mit anderen Samtpfoten zusammen in unserer "großen Katzenfreiheit".

Besonderes Glück hatten auch die beiden alten Kater, die letzten Dezember bei zweistelligen Minusgraden einfach vor unsere Tür gestellt und ihrem Schicksal überlassen wurden. Zu was Menschen alles fähig sind und die Tiere können sich ja nicht dagegen wehren. So ein Aussetzen ist grob fahrlässig und zutiefst zu verurteilen, zumal nicht weit von uns häufiger Straßenverkehr ist und unsere "kleine Anfahrtsstraße" oft als "Pausenstation" bei Autofahrern benutzt wird. Gar nicht auszudenken, was alles passieren hätte können, denn nicht alle Menschen lieben Katzen.

 
     
 
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