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Zu Besuch auf dem „ALBA-Fest“ 2004
Der Frankfurter Katzenschutzverein kümmert sich
vorrangig natürlich um Katzen aus dem Großraum
Frankfurt am Main. Soweit es unsere Kapazitäten
zulassen, nehmen wir aber auch Stubentiger aus südlichen
Ländern in unser Tierheim auf. Wir wissen alle,
dass diese armen Geschöpfe in ihren Heimatländern
-wenn sie dort überhaupt überleben- kaum
eine Chance auf ein auch nur einigermaßen angenehmes
Leben haben.
Im Rahmen dieser Hilfe arbeiten wir besonders eng
mit der spanischen Tierschutz-organisation ALBA in
Madrid zusammen, die in den vergangenen Jahren einen
enormen Aufschwung genommen hat und qualitätsvollen
Tierschutz bietet.
Einmal im Jahr veranstaltet ALBA in Deutschland ein
Treffen für seine deutschen Freunde und für
Hunde, die von ALBA stammen. Zu diesem Fest reisen
auch die maßgebenden ALBA-Persönlichkeiten
aus Spanien an.
Dieses Jahr fand das „ALBA-Fest“ am 14.
und 15. August in Wettringen (nord-westlich von Münster/Westfalen)
statt. Wir waren wie immer eingeladen und schafften
es dieses Jahr tatsächlich zum erstenmal, uns
von unserer Arbeit loszureißen und das ALBA-Treffen
zu besuchen. Frühmorgens am Sonntag, den 15. August,
fuhren Tierheimleiterin Brigitte mit ihrem spanischen
Hund „Zoe“ und Jürgen vom Vorstand
los und waren nach 340 km am Ziel.
Ein großer Hundeübungsplatz, den eine Hundeschule
zur Verfügung gestellt hatte, war das richtige
Gelände für das Fest. Der Weg dorthin war
mit Luftballons in den spanischen Nationalfarben Gelb
und Rot markiert, ein schöner, sehr hilfreicher
Ein-fall.
Auf dem Festplatz herrschte trotz der frühen
Stunde schon Trubel. Viele ALBA-Freunde, meist mit
Hund, waren bereits eingetroffen. Nach und nach kamen
immer mehr Besucher und am frühen Nachmittag war
es richtig voll; eine schier unüberseh-bare Schar
von Hunden, groß und klein, raste kreuz und quer,
tobte, jagte und spielte. Trotzdem herrschte Disziplin,
nun, es waren ja genügend Hundeprofis dabei.
Die Gäste und auch wir genossen das vielfältige
Angebot: an Speisen und Ge-tränken und insbesondere
die „weltberühmte“ Paella von Conchi.
Ein professioneller Moderator führte durch das
abwechslungsreiche Programm. Die Hundevorführungen
boten einen besonderen Höhepunkt und auch viele
der Besucherhunde schauten gebannt zu, was ihre geschulten
Artgenossen so alles zeigten. Das neue Buch von Christiane
Gezeck „Verraten und verkauft?“ war zu
haben, der Reingewinn aus dem Verkauf fließt
an ALBA. Wir nahmen gleich 10 Bücher mit nach
Frankfurt.
Der Höhepunkt für uns war natürlich
das freudige Wiedersehen mit unseren spanischen Kolleginnen
und Kollegen, insbesondere mit Jutta und Carolina,
den beiden „Top-Managerinnen“ von ALBA.
Jutta, als Deutsche, übersetzte. Aber auch so
haben wir uns verstanden – professionelle Tierschützer
sprechen überall auf unserer Erde eine Sprache:
die der Tierliebe.
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